23 February 2026
Am Sonntagnachmittag um 16 Uhr verwandelte sich die ANTENNE Thüringen Volleyballarena „Wolfsgrube“ in ein Tollhaus. Mehr als 1.800 Zuschauer peitschten ihr Team nach vorne, als der VfB Suhl LOTTO Thüringen im Bundesliga-Topspiel auf den ungeschlagenen Spitzenreiter Allianz MTV Stuttgart traf – sechs Tage vor dem großen Pokalfinale, in dem beide Teams erneut aufeinandertreffen werden. Schon im Vorbericht war von einer „Generalprobe“ die Rede. Doch was sich dann entwickelte, war weit mehr als ein Testlauf. Es war ein Statement.
Mit 3:2 (25:16, 20:25, 21:25, 25:20, 15:7) rang der VfB den Favoriten nieder und fügte dem Tabellenführer die erste Saisonniederlage zu. Nach fast zwei Stunden Hochspannung stand fest: Diese „Generalprobe“ war kein Zufallsprodukt, sondern ein kämpferisch erzwungener Triumph. Ein Ergebnis, das weit über zwei Tabellenpunkte hinaus Wirkung entfaltet.
Von der ersten Sekunde an spürte man: Dieses Spiel sollte nicht einfach gespielt, sondern gewonnen werden. Die Suhlerinnen traten als geschlossene Einheit auf, jede Aktion war getragen vomWillen, dem Favoriten Paroli zu bieten. Mit beeindruckender Entschlossenheit legten sie los, kämpften um jeden Ball, warfen sich in die Abwehr, jubelten gemeinsam über jeden Punkt. Der erste Satz geriet zu einem Rausch – nicht nur sportlich, sondern emotional.
20 February 2026
Der VfB Suhl hat den ersten Titel in der Vereinsgeschichte gewonnen: Die Thüringerinnen siegten vor 8.000 Zuschauern im GERRY WEBER STADION in Halle/Westfalen im DVV-Pokalfinale gegen NA.Hamburg 3:1 (25-20, 25-22, 23-25, 25-19). Punktbeste Spielerinnen waren Magdalena Sadowska (20) und Natasa Rapajic (15) bei Suhl, bei Hamburg machten Dominice Steffen (17) und Kerstin Ahlke (15) die meisten Zähler.
Vor allem Hamburg agierte zu Beginn merklich beeindruckt von der ungewohnten Kulisse, und die als leichter Favorit ins Spiel gegangenen Thüringerinnen nutzten dies durch ein fehlerfreieres Spiel zur Führung. Vor allem in der Annahme offenbarte der Tabellen-Siebte der Bundesliga große Schwächen, sodass kein schnelles Spiel möglich war. Zudem hatte die Mannschaft aus Suhl in Magdalena Sadowska und Natasa Rapajic die größere Durchschlagskraft auf den Außenpositionen und mit Spielführerin Maja Adam-Ilic eine dominante Spielerin in der Mitte. Nachdem die ersten beiden Sätze relativ klar an Suhl gegangen waren, nutzten die Hamburgerinnen anfangs des dritten Satzes eine Suhler Schwächephase und gingen hoch in Führung. Zwar konterte Suhl nochmals, konnte den Satzverlust jedoch nicht abwenden. Aber die Mannschaft von Han Abbing zeigte sich nicht beeindruckt, fand wieder zu ihrem Spiel und profitierte abermals von Unzulänglichkeiten auf Seiten der Hamburgerinnen.
Ausführlicher Spielbericht
NA.
20 February 2026
Wo andere nur rechnen, kämpft der VfB Suhl um Geschichte: Zwischen Pokalfinale, Schwerin-Showdown und Fernduellen spitzt sich das Rennen um Platz zwei dramatisch zu.
(Ein Blick in die Glaskugel vor der Partie gegen Stuttgart)
1. Szenarium - Ein Spiel, das alles kippt: Warum Suhl selbst bei Punktgleichheit auf Rang drei rutschen kann
Hinter dem Spitzenreiter Allianz MTV Stuttgart (48 Punkte) folgen der VfB Suhl und SSC Palmberg Schwerin punktgleich (40 Punkte). Der SSC Palmberg Schwerin ist am Spieltag (22.02.26) spielfrei. Stuttgart ist von den 1. Platz nicht mehr zu verdrängen!
Sollte der VfB Suhl mit 3:0; 3:1; 3:2 gegen Allianz MTV Stuttgart gewinnen ist der zweite Tabellenplatz vorerst gesichert. Gibt es jedoch für Suhl eine 3:0 Niederlage, zieht Schwerin an Suhl durch das bessere Satzverhältnis in Tabelle an Suhl vorbei. (Schwerin 44:17; Suhl 43:17) Schwerin belegt nun den zweiten Tabellenplatz, obwohl sie gar nicht gespielt haben. Bei einem Ergebnis von 3:1 für den Tabellenführer gibt es einen Punkt- und Satzgleichstand.
Dresden würde mit einem Sieg gegen Borken mit drei Punkten am 17. Spieltag an Schwerin und Suhl heranrücken.
Man kann davon ausgehen, dass der Dresdner SC seine vier Spiele gewinnen wird, so die Wahrscheinlichkeitsrechnung.
15 February 2026
Tränen, Triumph und Teamgeist: Suhl siegt in Wiesbaden nach Schockmoment
Es war ein Abend, der alles bereithielt, was Spitzensport so unberechenbar macht: Spannung, Rückschläge, Tränen – und am Ende grenzenlosen Zusammenhalt. Der VfB Suhl Lotto Thüringen gewinnt beim VC Wiesbaden mit 3:0 (26:24, 25:19, 25:14) und sichert sich die nächsten drei Punkte. Doch dieses Ergebnis erzählt nur einen Teil der Geschichte.
Schon im ersten Satz war spürbar, dass es kein gewöhnliches Auswärtsspiel werden würde. Wiesbaden agierte mutig, setzte Suhl unter Druck und zwang die Gäste mehrfach in Rückstand. Mehrere Drei-Punkte-Defizite musste die Mannschaft von Cheftrainer Laszlo Hollosy aufholen
Die gewohnte Präzision im Stellungsspiel fehlte, im Block war die Durchschlagskraft nicht so dominant wie sonst. Und dennoch: Wenn es eng wird, scheint bei Suhl ein besonderer Mechanismus zu greifen.
Beim Stand von 24:23 hatte Wiesbaden Satzball. Die Halle stand. Doch genau in diesem Moment zeigte sich die mentale Widerstandskraft der Thüringerinnen. Mit kühlem Kopf, mutigem Aufschlagspiel und kompromissloser Entschlossenheit drehten sie den Satz. Aus einem drohenden Rückschlag wurde ein 26:24-Erfolg– erkämpft, erzwungen, erlitten.
Was dann folgte, ließ selbst erfahrene Beobachter sprachlos zurück. Beim Zwischenstand von 12:12 im zweiten Durchgang sprang Mittelblockerin Alina Nasin
11 February 2026
Laszlo Hollosy, Trainer des Volleyball-Bundesligisten VfB Suhl Lotto Thüringen, über das Endspiel am 28. Februar – und über Druck, Erfolg und Unterstützung.
Dass er auch im sechsten Jahr noch beimVfB Suhl als Cheftrainer arbeiten würde, das hätte Laszlo Hollosy selbst nicht gedacht. Nun steht der Ungar mit dem Volleyball-Bundesligisten im Pokalfinale.
Herr Hollosy, es sind zwar noch ein paar Tage hin bis zum großen Spiel, aber sind Sie schon nervös?
Nein, noch nicht. Natürlich ist es für uns ein großes Event, aber persönlich habe ich schon mehrere Pokalfinals gespielt, zuhause in Ungarn zum Beispiel. Es ist immer etwas Besonderes für einen Trainer und seine Mannschaft, aber gerade versuchen wir das Team bestmöglich auf die kommenden Spiele in der Bundesliga vorzubereiten.
Waren Sie denn schon einmal in Mannheim?
Noch nicht, es wird also völlig neu sein für mich. Aber ich habe schon gehört, dass es eine tolle Halle ist, in die zwölf bis 14.000 Zuschauer passen – ich bin also sicher, dass es für alle eine schöne Erfahrung ist, die ebenso schöne Erinnerungen kreieren wird, natürlich auch für die Fans. Aber wir werden dort nicht als Touristen hinfahren, sondern haben ernste Ziele, die wir erreichen wollen. Aber ganz sicher werden wir alle eine schöne Zeit in Mannheim haben.
Kleine Fangfrage: Wer bestreitet das Finale der Männer?
Ja ja, ich habe da etwas gelesen. Ich bin auch wirklich froh darüber, dass wir zusammen mit den Männern die Finals spielen.
7 February 2026
Es sind diese Abende, die bleiben. Nicht, weil alles glatt lief. Sondern gerade, weil es schwierig wurde. Der 3:1-Auswärtssieg (15:25, 25:18, 25:19, 26:24) des VfB Suhl beim USC Münster war genau so ein Spiel – ein Abend voller Emotionen, Wendungen und einer Mannschaft, die sich nicht aus der Ruhe bringen ließ, als alles um sie herum lauter wurde.
Der Beginn der Partie deutete zunächst nicht auf einen erfolgreichen Abend für die Gäste hin. Der VfB fand nur schwer ins Spiel, wirkte gehemmt, während Münster mutig aufspielte und den ersten Satz deutlich für sich entschied. Es war ein klassischer Fehlstart – einer, der Zweifel säen kann, gerade in einer Phase der Saison, in der jeder Punkt Bedeutung hat.
Doch genau hier zeigte sich früh, was diese Suhler Mannschaft in dieser Saison auszeichnet. Der verlorene erste Satz wurde nicht zum Ballast, sondern zum Ausgangspunkt. Mit dem zweiten Durchgang veränderte sich das Bild: mehr Ruhe, mehr Konsequenz, mehr Präsenz. Suhl übernahm Schritt für Schritt die Kontrolle, stabilisierte Annahme und Abwehr und setzte offensiv die richtigen Akzente. Der Lohn war der verdiente Satzausgleich.
Auch im dritten Satz blieb der VfB bei sich. Das Spiel wurde intensiver, die Halle lauter, die Ballwechsel länger. Münster versuchte, den Rhythmus zu stören, doch Suhl antwortete mit Geschlossenheit. Nicht spektakulär, sondern konzentriert. Punkt für Punkt. Satz für Satz. Die Führung war erarbeitet
25 January 2026
VfB Suhl setzt klares Zeichen und festigt Platz zwei.
Mit einem in jeder Hinsicht überzeugenden Auftritt hat der VfB Suhl Lotto Thüringen in der 1. Volleyball-Bundesliga ein deutliches Zeichen gesetzt. Gegen den Aufsteiger Binder Blaubären TSV Flacht feierten die Südthüringerinnen einen klaren 3:0-Erfolg (25:13, 25:7, 25:7) und benötigten dafür lediglich 55 Minuten Spielzeit. Es war der fünfte Heimsieg in Serie und zugleich die erfolgreiche Verteidigung des zweiten Tabellenplatzes hinter Spitzenreiter Stuttgart
.Die Partie stand dabei unter besonderen Vorzeichen. Nur neun Tage zuvor war der VfB im Europacup gegen das rumänische Spitzenteam Voluntari ausgeschieden – ein bitteres Ergebnis, das noch nachwirkte. Gegen Flacht ging es deshalb nicht nur um zwei Punkte, sondern auch um Wiedergutmachung und ein positives Signal für die anstehenden Aufgaben in der Liga. Entsprechend konzentriert und fokussiert präsentierte sich die Mannschaft von Cheftrainer Laszlo Hollosy von Beginn an.
Suhl dominierte das Spielgeschehen in allen Elementen. Besonders im Blockspiel war der VfB den Gästen klar überlegen. Immer wieder scheiterten die Angriffe der Blaubären an der gut organisierten Defensive der Gastgeberinnen. Zwar konnte Flacht zu Beginn der Sätze phasenweise mithalten, doch mit zunehmender Spieldauer setzte sich die spielerische Klasse der Suhlerinnen immer deutlicher durch.
16 January 2026
Mut verloren, Kampf gezeigt – Suhls Europatraum zerplatzt in Voluntari
Die europäische Reise des VfB Suhl Lotto Thüringen endet an einem Abend, der sich langsam, schmerzhaft und unausweichlich zuspitzt. Was mit Hoffnung, Selbstvertrauen und der Erinnerung an eine starke Vorstellung in der Wolfsgrube begann, endet in der Polivalenta-Halle von Voluntari mit Ernüchterung, Frust – und dem bitteren Gefühl, dass an diesem Tag einfach zu viel fehlte. Das 0:3 im Rückspiel und das 10:15 im Golden Set sind nackte Zahlen. Doch sie erzählen nur einen Teil dieser Geschichte.
Denn dieses Spiel war mehr als ein klares Ergebnis. Es war ein Duell auf internationalem Niveau, geprägt von taktischer Disziplin, mentaler Stärke – und einem Gegner, der perfekt vorbereitet war. Der italienische Trainer Giovanni Caprara hatte seine Mannschaft vom CSO Voluntari hervorragend auf dieses entscheidende CEV-Pokalspiel eingestellt. Voluntari wusste genau, was zu tun war: ruhig bleiben, Fehler minimieren, Druck aufbauen – und warten.
Der VfB startete dennoch gut. Wie schon im Hinspiel fanden die Suhlerinnen zunächst in die Partie, hielten das Spiel offen und begegneten dem Heimteam auf Augenhöhe. Doch im Gegensatz zur Wolfsgrube fehlte diesmal etwas Entscheidendes: die letzte Überzeugung. Voluntari stand extrem stabil in Annahme und Abwehr, las das Suhler Spiel aufmerksam und verteidigte mit einer Konsequenz, die jeden Punkt zu einem Kraftakt machte. Jeder Angriff musste hart erarbeitet werden, einfache Lösungen gab es nicht.
11 January 2026
Klare Botschaft an die Liga: Suhl marschiert weiter!
Die Mannschaft des VfB Suhl Lotto Thüringen bestätigt ihre derzeit beeindruckende Form und feierten im Punktspiel der 1. Volleyball-Bundesliga einen ungefährdeten 3:0-Erfolg gegen die Skurios Volleys Borken. Mit 25:13, 25:19 und 25:12 schickten die Thüringerinnen den Aufsteiger aus Grenznähe zu den Niederlanden nach nur 70 Minuten Spielzeit auf die Heimreise zurück.– und unterstrichen dabei eindrucksvoll ihren Anspruch, in dieser Saison national wie international eine tragende Rolle zu spielen.
Es war das dritte Aufeinandertreffen beider Teams, nachdem die vorherigen Duelle jeweils in Borken stattgefunden hatten. Nun also erstmals die Bühne Wolfsgrube – und genau hier zeigte sich der VfB Suhl deutlich konzentrierter, reifer und fokussierter als noch in den Auswärtsspielen. Von Beginn an dominierte Suhl das Geschehen, agierte druckvoll im Aufschlag, stabil in der Annahme und variabel im Angriff. Die Gäste fanden kaum Zugriff auf das Spiel, während der VfB früh klare Akzente setzte.
Cheftrainer Laszlo Hollosy rotierte bewusst und nutzte die Partie auch zur Belastungssteuerung. Alina Nasin startete im Mittelblock, Svea Naujack begann auf Außen – beide fügten sich nahtlos in das geschlossene Mannschaftsgefüge ein. Besonders Nasin rückte dabei in den Fokus: Mit ihren präzisen, unangenehmen Aufschlägen setzte sie Borken permanent unter Druck und war maßgeblich daran beteiligt,
8 January 2026
Teamleistung, Tempo und Heimkulisse tragen Suhl zum CEV-Pokalsieg im Heimspiel in der Wolfsgrube – 3:1 gegen CSO Voluntari
Das CEV-Pokalspiel zwischen dem VfB Suhl und CSO Voluntari entwickelte sich zu einer Partie, die vor allem eines eindrucksvoll belegte: variabler, mutiger Angriff ist auf internationalem Niveau der Schlüssel zum Erfolg. Genau darin lag an diesem Abend die große Stärke der Suhlerinnen. Mit einem ständig wechselnden Offensivspiel, kluger Verteilung und hohem Tempo stellte der VfB den Gegner immer wieder vor neue Aufgaben – und setzte sich am Ende hochverdient mit 3:1 durch.
Dabei begann das Spiel alles andere als einfach. Der erste Satz ging mit 23:25 an die Gäste aus Rumänien, die ihre Qualität im Aufschlag und im Blockspiel konsequent ausspielten. Doch statt Unruhe oder Verunsicherung zeigte der VfB Suhl genau das, was eine international gereifte Mannschaft auszeichnet: Anpassungsfähigkeit. Mit Beginn des zweiten Durchgangs wurde das Angriffsspiel deutlich variabler, die Laufwege präziser, die Entscheidungen mutiger. Der Lohn folgte prompt – 25:18 für Suhl, getragen von Tempo, Übersicht und mannschaftlicher Geschlossenheit.
Im Zentrum dieses Spiels stand Monika Brancuska, die ihrer Rolle als Teamleaderin in jeder Phase gerecht wurde. Sie übernahm Verantwortung, forderte Bälle in entscheidenden Momenten und setzte mit ihrer Durchschlagskraft wichtige Signale
4 January 2026
Ein Derby, ein Statement: VfB Suhl lässt keinen Zweifel an seiner Macht
Was für ein Nachmittag. Was für ein Derby. Was für ein klares Zeichen. Der Thüringenderbysieger 2026 heißt einmal mehr VfB Suhl Lotto Thüringen. In einer Halle, die eigentlich dem Handball gehört, in einer Stadt, die nicht Suhl heißt, und doch unter klaren Vorzeichen stand: Dieses Spiel gehörte den Frauen aus dem Süden des Freistaats. Mit einem souveränen, zugleich emotional aufgeladenen 3:0 (25:19, 25:21, 25:15) gegen Schwarz-Weiß Erfurt setzte der VfB ein weiteres Ausrufezeichen in einer ohnehin starken Saison – und ließ keinen Zweifel daran, wer aktuell die Nummer eins in Thüringen is
Dabei begann der Nachmittag am ersten Samstag des neuen Jahres keineswegs als Selbstläufer. Die ungewohnte Umgebung der Werner-Aßmann-Halle in Eisenach verlangte zunächst Orientierung, das Derby brauchte ein paar Ballwechsel, um seine Temperatur zu finden. Schwarz-Weiß Erfurt stemmte sich mit allem, was zur Verfügung stand, gegen die favorisierten Suhlerinnen. Feine Nadelstiche, mutige Angriffe, ein sichtbar gewachsener Wille – Erfurt war da, präsent, bereit zu kämpfen. Und doch: Suhl blieb Suhl. Abgeklärt. Ruhig. Wachsam.
Als es im ersten Satz kurzzeitig enger wurde, als Erfurt beim 16:15 sogar Hoffnung schöpfte, schaltete der VfB einen Gang höher. MacKenzie Foley übernahm Verantwortung, Monika Brancuska setzte ihre erste Duftmarke, und plötzlich
30 December 2025
Gemeinsam stark im Kopf
Warum der VfB Suhl mehr ist als nur eine Mannschaft
(Eine Analyse von G. Oßmann)
Ausgangspunkt - Ergebnisse
Mit dem Spiel des VfB Suhl gegen die Ladies Black Achen wurde in der 1. Volleyball Bundesliga der Frauen am 27. Dezember die Vorrunde beendet. Am 18. Dezember startete mit dem vorgezogenen Spiel Dresdner SC gegen dem VfB Suhl die Rückrunde. Nehmen wir bei der Betrachtung der Vorrunde, dieses Spiel außen vor.
Der VfB Suhl belegt nach der Vorrunde einen dritten Platz mit der gleichen Punktzahl wie der Dresdner SC. Würde man das Spiel am 18. Dezember gegen den Dresdner SC in der Tabelle nicht berücksichtigen, wäre der VfB Suhl sogar mit 24 Punkten aus 10 Spielen hinter den Ligaprimus Allianz MTV Stuttgart (30 Punkten ) auf Platz zwei.
Getragen von den Fans: Warum Suhl zu Hause den Unterschied machte.
Der Team aus Thüringen musste gegen die vermeintlich leichteren Gegner auswärts antreten. Die Mannschaften im Mittelfeld wie Münster, Wiesbaden, Aachen und Schwerin als amtierender Deutscher Meister wurden in der heimischen Halle in Suhl empfangen. Hier konnte der VfB Suhl mit Unterstützung ihrer euphorischen Fans die Heimstärke nutzen.
Schwere Wege, große Bühne: Warum die Rückrunde den Charakter des VfB Suhl zeigen wird.
In der Rückrunde sind die Ansetzungen umgekehrt, Heimrecht und Auswärtsspiel wechseln. Die Mannschaft muss nach Münster, Wiesbaden, Schwerin, Aachen. Das Auswärtsspiel beim Dresdner SC am 18. 12. zeigte, dass die Trauben etwas höher hängen, obwohl die Spielerinnen des VfB Suhl durch eine kämpferische Leistung nur knapp mit 3:2 verloren. Neben den Gegenern aus dem unteren Drittel der Tabelle zu Hause hat ..
28 December 2025
VfB Suhl ringt Aachen in einem Volleyball-Krimi nieder
Es war einer dieser Volleyballabende, die lange nachhallen – weil sie alles boten, was diesen Sport so besonders macht: Emotionen, Dramatik, Leidenschaft, Zweifel und am Ende pure Erleichterung. Der VfB Suhl Lotto Thüringenverabschiedete sich mit einem hart erkämpften 3:2-Heimsieg gegen die Ladies in Black Aachen aus dem Volleyballjahr – und tat dies auf eine Weise, die niemanden in der Wolfsgrube kaltließ.
Vor rund 1.500 Zuschauern entwickelte sich ein Spiel, das auf dem Papier zwar zwei Punkte für Suhl brachte, in Wahrheit aber ein echter Kraftakt war. Ein Duell, das weniger von spielerischer Dominanz als vielmehr von mentaler Stärke, Moral und Durchhaltevermögen geprägt war. Suhl wollte mit einem Sieg Platz zwei festigen – Aachen wollte zeigen, warum es völlig zu Recht im oberen Tabellendrittel steht. Beide Ziele prallten mit voller Wucht aufeinander.
Dabei begann alles verheißungsvoll aus Suhler Sicht. Der erste Satz war ein Statement. Mit Druck im Aufschlag, stabiler Annahme und klarer Struktur im Angriff setzte sich der VfB mit 25:18 durch. Die Halle war da, die Mannschaft schien angekommen, der Jahresabschluss schien planbar. Doch genau das sollte sich schnell ändern. In den folgenden Sätzen
19 December 2025
113 Minuten Kampfgeist: VfB Suhl fordert Dresden bis zum letzten Ballwechsel
Was sich am 18. Dezember in der Margon Arena abspielte, war weit mehr als ein gewöhnliches Bundesligaspiel. Es war ein weiterer Beweis dafür, dass die Duelle zwischen dem Dresdner SC und dem VfB Suhl Lotto Thüringenlängst eine eigene Dramaturgie entwickelt haben. Fünf Sätze, 113 Minuten Spielzeit, knappe Entscheidungen, Emotionen auf und neben dem Feld – und am Ende ein hauchdünner 3:2-Erfolg für Dresden.
Aus Dresdner Sicht war es die erhoffte Revanche. Acht Tage nach dem bitteren Pokal-Aus in Suhl meldete sich der DSC eindrucksvoll zurück und verteidigte seine weiße Weste in eigener Halle. Doch wer nur auf das nackte Ergebnis blickt, verpasst die eigentliche Geschichte dieses Abends: den leidenschaftlichen Auftritt des VfB Suhl, der erneut zeigte, dass er sich vor keinem Topteam der Liga verstecken muss.
Dabei begann die Partie alles andere als ideal für die Thüringerinnen. Dresden nutzte im ersten Satz konsequent seine Chancen, entschied die wichtigen „Big Points“ für sich und setzte Suhl früh unter Druck. Doch der VfB ließ sich davon nicht beeindrucken. Schon im zweiten Durchgang war zu spüren, dass dieses Team gekommen war, um mitzuhalten – und mehr. Mit verbesserter Feldabwehr, mutigem Angriffsspiel und viel Mentalität drehte Suhl den Satz und stellte auf 1:1.
Spätestens im dritten Durchgang kippte das Momentum sichtbar auf Suhler Seite. Trotz umstrittener Schiedsrichterentscheidungen blieb der VfB fokussiert, übernahm die Führung und zwang den Favoriten aus Sachsen in die Defensive. Der Lohn: die 2:1-Satzführung – ein Szenario, das in Dresden Seltenheitswert hat und die Margon Arena spürbar verstummen ließ.
16 December 2025
okalfieber, Meistersturz, Ekstase: Der VfB Suhl reitet weiter auf der Erfolgswelle
Der VfB Suhl LOTTO Thüringen hat ein weiteres Ausrufezeichen in dieser Saison gesetzt – und was für eines. Nur wenige Tage nach dem historischen Einzug ins DVV-Pokalfinale bezwangen die Südthüringerinnen auch den amtierenden Deutschen Meister SSC Palmberg Schwerin mit 3:1 (25:23, 25:20, 22:25, 25:19). Vor 1439 begeisterten Zuschauern in der stimmungsvollen Wolfsgrube bestätigte der VfB eindrucksvoll seine aktuell überragende Form und untermauerte, dass dieser Höhenflug weit mehr ist als ein kurzer emotionaler Ausschlag nach dem Pokal-Coup.
Die Ausgangslage vor dem Spiel war brisant. Nach dem kräftezehrenden Pokalhalbfinale gegen den Dresdner SC stellte sich die große Frage: Wie viel Energie steckt noch im Akku? Würde der VfB bewusst Tempo rausnehmen oder weiterhin kompromisslos auf Angriff setzen, um den Anschluss an die Ligaspitze zu halten? Die Antwort folgte schnell – und sie war eindeutig. Suhl trat von Beginn an selbstbewusst, emotional und hellwach auf, getragen von einer Halle, die den Pokalfinalisten frenetisch feierte. Schon vor dem ersten Aufschlag war klar: Dieses Team glaubt an sich.
Auf dem Feld zeigte sich dieses Selbstvertrauen in klaren Aktionen, mutigem Spiel
11 December 2025
Suhl im Rausch! Der VfB stürmt nach epischem Derby ins PokalfinaleJaaaaa! Die Wolfsgrube bebt – VfB Suhl ringt Dresden nieder und greift nach der Pokalkrone
Jaaaa! Es war einer dieser magischen Abende, an denen die Luft in der Wolfsgrube vibrierte, an denen jede Rally, jeder Block, jeder Schmetterball das Publikum näher an den Rand des emotionalen Wahnsinns trieb. Der VfB Suhl Lotto Thüringen hat es tatsächlich geschafft: Finale! Zum ersten Mal seit der Saison 2013/14 kämpft Suhl wieder um die Pokalkrone – und wie dramatisch dieser Weg dorthin war, lässt sich kaum in Worte fassen.
Schon der erste Ballwechsel verriet, dass es ein langer, intensiver Abend werden würde. Beide Mannschaften kennen sich aus der Bundesliga, beide spielen auf Augenhöhe, beide wollten unbedingt nach Mannheim. Und genau so fühlte sich dieses Ostderby an: ein Schlagabtausch zweier Teams, die sich nichts schenken wollten. Der VfB erwischte den besseren Start, führte 6:2, doch Dresden kämpfte sich Schritt für Schritt zurück. Niemand konnte sich absetzen – die Führung wechselte ständig, die Spannung stieg mit jedem Punkt.
Dann begann das Drama um Satzbälle. Vier Stück hatte Suhl: 24:23, 25:24, 26:25, 27:26. Vier Mal war die Wolfsgrube bereit zu explodieren. Vier Mal fehlte ein einziger Punkt. Doch als Dresden den ersten eigenen
6 December 2025
Stuttgarter Dominanz – Suhl schöpft trotz Niederlage Hoffnung für das Pokal-Highlight
uDer Abend in Stuttgart verlief anders, als es sich der VfB91 Suhl erhofft hatte. Mit 0:3 musste sich der Tabellendritte dem ungeschlagenen Spitzenreiter Allianz MTV Stuttgart geschlagen geben – eine deutliche Niederlage, die jedoch in ihrem Gesamtbild weit mehr Facetten besitzt als das nackte Ergebnis vermuten lässt.
Während Stuttgart am letzten Punktspieltag spielfrei war und ausgeruht in die Partie starten konnte, hatte Suhl erst zwei Tage zuvor das enorm kräftezehrende CEV-Rückspiel in Bukarest hinter sich gebracht – inklusive einer intensiven Partie, langer Reisezeiten und mentaler Belastung. Diese Umstände hinterließen Spuren.
Besonders die Spielerinnen, die unter der Woche in Rumänien noch für ihre souveränen Leistungen gelobt worden waren, wirkten in Stuttgart fahrig. In der Annahme schlichen sich ungewohnt viele Ungenauigkeiten ein: Zuspiele verfehlten die gewünschte Präzision, manche Bälle landeten im Aus oder kamen in völlig anderen Zonen an. Das Stellungsspiel sorgte zusätzlich für Probleme – ein wiederkehrendes Muster, das Stuttgart mehrfach ausnutzte. Es betraf sowohl die Annahmeabsicherung
3 December 2025
Mit Herz, Mut und Tränen: Suhl schreibt in Bukarest ein europäisches Volleyball-Märchen
Der VfB Suhl Lotto Thüringen hat in Bukarest nicht einfach ein Volleyballspiel bestritten – er hat ein sportliches Kunstwerk geschaffen, das jedem, der es miterlebt hat, unter die Haut ging. Trotz einer 2:3-Niederlage stand am Ende ein Triumph, der größer war als jeder nackte Ergebniseintrag: Suhl steht in der nächsten Runde des CEV-Pokals. Ein Weiterkommen, das sich wie ein kleines Wunder anfühlt.
Der Moment, der alles entschied, gehört einer Frau, die Mut und Entschlossenheit in jeder Faser trägt: Kapitänin Roosa Laakkonen. Als sie ihren Block zum 25:23 im vierten Satz setzte und der Ball im Feld von Dinamo Bukarest einschlug, explodierten die Emotionen. „Jaaa, jaa“, hallte es durch die spärlich gefüllte Halle – und für einen kurzen Moment schien die Zeit stillzustehen. Der VfB hatte die zwei entscheidenden Sätze gewonnen. Die Tür zur nächsten Runde stand offen.
Doch bis dahin war es ein Weg, der stärker an ein episches Drama erinnerte als an einen normalen Europapokalabend. Dinamo Bukarest, getragen von Wucht, Heimvorteil und einem Budget, das vier
29 November 2025
Was für ein Abend in der Wolfsgrube! Schon bevor der erste Ball flog, lag etwas in der Luft. Vielleicht war es der Duft von Glühwein aus dem Foyer. Vielleicht die Vorfreude auf ein weiteres Heimspiel. Vielleicht dieser ganz besondere Suhler „Wir packen das!“-Spirit. Der Weihnachtsmarkt hatte erst zwei Tage vorher eröffnet – und auch in der Halle war Adventsstimmung zu spüren: Rote Kerzen leuchteten auf den LED-Banden, bunte Bäume flimmerten über das Spielfeld. Doch die größte Wärme kam wie immer von den Fans – laut, treu und voller Herzblut.
Und dann begann das Duell gegen den VC Wiesbaden. Ein Gegner, der in dieser Saison schon so manchen Favoriten geärgert hatte. Niemand in Suhl nahm diese Partie auf die leichte Schulter. Und doch erwischten unsere Mädels keinen perfekten Start. 0:3 – ein Rückstand, der für einen Moment die Luft aus der Halle nahm. Die kraftvollen Angriffe, sonst das Markenzeichen des VfB, wollten nicht so recht zünden. Wiesbadens Pleun van der Pijl nutzte das gnadenlos aus und punktete immer wieder.
Aber wer die Suhlerinnen kennt, weiß: Aufgeben kommt nicht infrage. Und wer die Wolfsgrube kennt, weiß: Hier wird niemand allein gelassen. Die Fans schoben ihre Mannschaft nach vorn, lauter, entschlossener, fordernder. Und plötzlich passierte das, was man so oft erlebt hat: Die Stimmung kippte – und mit ihr das Spiel.
26 November 2025
Das CEV-Pokalspiel zwischen dem VfB 91 Suhl und Dinamo București, das im Vorfeld als völlig offenes Duell eingeschätzt worden war, endete mit einem eindrucksvollen 3:1-Erfolg für die Thüringerinnen. Von Beginn an zeigte sich, wie sehr Volleyball auch im Kopf entschieden wird. Die Gäste aus der rumänischen Hauptstadt schienen zunächst zu unterschätzen, was eine Mannschaft aus einer kleinen Stadt mit gerade einmal 39.000 Einwohnern leisten kann. Doch noch bevor Dinamo richtig im Spiel angekommen war, leuchtete ein überraschendes 6:0 für Suhl auf der Anzeigetafel.
Erst zur Mitte des ersten Satzes fanden die Rumäninnen zu ihrer gewohnten Stärke zurück. Mit wachsendem Selbstvertrauen begegneten sie dem VfB91Suhl nun auf Augenhöhe, und die Partie entwickelte sich zu einem intensiven Schlagabtausch. Suhl wiederum zeigte, dass es für schnelle, knapp über das Netz gezogene Aufschläge und wuchtige Angriffsbälle bestens vorbereitet war. Mit einer stabilen Annahme und cleveren Blockaktionen parierten die Gastgeberinnen vieles, auch wenn nicht jeder der kraftvollen Spikes der Gäste zu entschärfen war. Als Dinamo beim 23:22 gefährlich nahe kam, übernahmen Mackenzie Foley und Monika Brancuska die Verantwortung und brachten den Satz mit entschlossenem Auftreten nach Hause.
Beispieltext