Suhl trifft im Pokal-Halbfinale auf Dresden – ein Duell mit großer Geschichte und noch größerer Spannung Für den VfB Suhl steht im Dezember ein echtes Highlight an. Am 9. oder 10. Dezember kommt es im heimischen Hexenkessel der Wolfsgrube zum Aufeinandertreffen mit dem aktuellen Pokalsieger, dem Dresdner SC. Die Auslosung zum Halbfinale erfolgte nur wenige Minuten nach den letzten gespielten Bällen in Borken und Schwerin, wodurch die Spannung über die kommenden Gegner direkt weitergetragen wurde. Für Suhl bedeutet das Los ein reizvolles Duell, schließlich zählt Dresden seit Jahren zu den stabilsten und erfolgreichsten Teams im deutschen Volleyball. Während die Suhlerinnen zu diesem Zeitpunkt noch ihre Eindrücke aus dem Auswärtsspiel verarbeiteten, lieferten sich in der Palmberg-Arena Schwerin und der USC Münster ein ebenso intensives wie hochklassiges Match. Die Westfälinnen standen erneut kurz davor, dem Rekordmeister eine Niederlage beizufügen, wie sie es schon zum Saisonauftakt beinahe geschafft hätten.
VfB 91 Suhl mit Bestleistung im ersten Satz – und Nervenspiel zum Schluss Die Bundesliga-Volleyballerinnen des VfB 91 Suhl haben ihre erste echte Standortbestimmung der Saison mit 3:0 gegen den USC Münster gewonnen – auch wenn der Spielverlauf deutlich knapper wirkte, als es das Resultat vermuten lässt. Beim 62. Duell der beiden Traditionsvereine (Bundesliga und Pokal) in der Suhler Wolfsgrube setzte sich der einzige Südthüringer Bundesligist mit 25:14, 25:21 und 28:26 durch. Als Tabellendritter traf Suhl auf den Fünften – ein erwartetes Duell auf Augenhöhe, auch wenn die Mannschaft von Trainer Laszlo Hollosy nach vier Erfolgen aus den vergangenen Spielzeiten leicht favorisiert antrat. Und dieser Favoritenrolle wurden die Gastgeberinnen im ersten Satz mehr als gerecht. Die Suhlerinnen zeigten ihr bislang bestes Volleyball der Saison: druckvoll, nahezu fehlerfrei und mit beeindruckender Variabilität im Angriff. Kapitänin Roosa Laakkonen, Mackenzie Foley und Monika Brancuska punkteten nach Belieben – Münster konnte in dieser Phase lediglich kleine Nadelstiche setzen.
In einem Volleyballspiel, das wenig Schönes bietet, setzt sich einmal mehr der Favorit aus dem Süden durch. Das 24. Thüringenderby der 1. Volleyball-Bundesliga der Frauen geht an den VfB Suhl Lotto Thüringen. Die Mannschaft von Suhls Cheftrainer Laszlo Hollosy setzte sich in der Erfurter Riethsporthalle mit 3:0 (25:19, 25:15, 25:19) durch. Siebter gegen Fünfter, das versprach ein Duell auf Augenhöhe, wenngleich die Tabelle zu diesem frühen Saisonzeitpunkt noch wenig aussagekräftig sein dürfte. An ein tatsächlich ausgeglichenes Spiel glaubte angesichts der Erfahrungen aus den vergangenen Jahren und erst recht nach der für die Suhlerinnen so erfolgreichen Spielzeit 2024/25 niemand so recht. Zum Team von Erfurts neuem Coach Pablo Sanchez gehörte die kurzfristig verpflichtete US-Amerikanerin Alianza Darley, die für die am Kreuzband verletzte ehemalige Suhlerin Lydia Stemmler geholt worden war. Das Spiel begann äußerst zerfahren – wer auf der Suche nach volleyballerischen
Volleyball-Bundesligist VfB Suhl verliert sein erstes Heimspiel der Saison. Gegner Dresdner SC ist wieder einmal stärker. Dritter der Meisterschaft aus dem vergangenen Jahr gegen den amtierenden Pokalsieger, Vizemeister und frisch gekürten Supercupsieger. Was auf dem emotionslosen Papier einfach VfB Suhl gegen Dresdner SC hieß, versprach jedoch Volleyball vom Feinsten. Aber hielt das erste Heimspiel, das die Suhlerinnen mit 2:3 (20:25, 25:19, 25:18, 22:25, 13:15) verloren auch, was es versprochen hatte? Denn Feinschmecker-Volleyball war es, zumindest aus Sicht der Gastgeberinnen, zunächst nicht. Sie taten sich spürbar schwer, den Angriffen des Gegners etwas Gleichwertiges entgegen zu setzen. Ausgerechnet Diagonalangreiferin Monika Brancuska, die sich beim 3:0-Erfolg des VfB am vergangenen Sonntag bei Aufsteiger Borken noch mit 22 Punkten hervorgetan hatte, schwächelte und musste ausgewechselt werden. Im zweiten Satz lief es besser für das VfB-Team, das nun auch wieder als Einheit agierte und sich über seine neue Lebensversicherung namens Monika Brancuska immer wieder kleinere Punkteserien sicherte. Im Verbund mit Kapitänin Roosa Laakkonen und Laura Berger lief das Suhler Entschärfungskommando gegen die Angriffe von Dresdens neuer Außenangreiferin Miku Akimoto richtig heiß.
Ein Neubeginn voller Emotionen: Suhl stoppt Borkens Bundesligatraum – und schreibt selbst weiter Geschichte Es war ein Sonntag, der sich für viele in Borken wie ein kleines Volleyballmärchen anfühlte. Die Skurios Volleys hatten die Tage heruntergezählt, jede Trainingseinheit, jede Besprechung, jedes Detail auf diesen Moment ausgerichtet: ihr erstes Spiel in der Volleyball-Bundesliga. Und als es dann endlich so weit war, bebte die ausverkaufte Mergelsbergsporthalle. Auf der anderen Seite des Netzes stand kein geringerer Gegner als der VfB Suhl Lotto Thüringen – ein Verein, der seit 22 Jahren ununterbrochen im Oberhaus spielt und dem Volleyball in Thüringen ein eigenes Kapitel der Sportgeschichte geschenkt hat. Beide Teams hatten ihre Testspiele gewonnen, beide starteten mit breiter Brust in die neue Saison. Doch Gemeinsamkeiten endeten hier. Während Suhl mit all seiner Erfahrung auflief, betrat Borken Neuland – getragen von Aufbruchstimmung, Euphorie und der Energie eines ganzen Vereins, der diesem Moment entgegengefiebert hatte. Die Atmosphäre war elektrisierend, und den Gästen aus Suhl dürfte sie an die eigenen Anfänge erinnert haben, an jenen Oktober 2003, als die Wolfsgrube aus allen Nähten platzte und der Bundesligatraum Wirklichkeit wurde. Doch Suhl war nicht gekommen, um Geschenke zu verteilen – das entspricht weder ihrem Anspruch noch der Mentalität ihres ehrgeizigen Cheftrainers Laszlo Hollosy. Er schickte eine Mischung aus erfahrenen Kräften wie Kapitänin Roosa Laakkonen

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