Seit 1991
Volleyball-Geschichte aus Suhl
Leidenschaft, Tratition, Teamgeist
Warum diese Website?
Manchmal gibt es im Sport Momente, in denen man spürt: Jetzt passiert etwas. Nicht irgendwann. Nicht „mal schauen“. Sondern jetzt.
Die Rückrunde in der 1. Volleyball-Bundesliga der Frauen ist im vollen Gange – und der VfB Suhl schaut in dieser Phase nicht irgendwo aus dem Mittelfeld zu, sondern von ganz oben: Aktuell steht die Mannschaft auf dem zweiten Tabellenplatz.
Das ist eine Ausgangslage, die Aufmerksamkeit verdient – und gleichzeitig viele Fragen aufwirft: Was bedeutet das? Wie kam es dazu? Was war bisher entscheidend? Und was sagt dieser Verlauf über die kommenden Wochen?
Genau hier beginnt der Grund, warum ich diese Website erstellt habe.
Schon zu Beginn der Saison habe ich gemerkt, wie viele Informationen es bereits gibt: Beiträge auf unterschiedlichen Websites, Posts in den sozialen Medien, Zeitungsberichte, Fan-Accounts, Statements, Meinungen und Eindrücke. Das ist großartig – aber es hat auch eine Schattenseite. Wer wirklich dranbleiben will, braucht Zeit, Geduld und muss sich vieles mühsam zusammensuchen. Und oft bleibt am Ende ein Gefühl wie: „Ich habe viel gelesen – aber ich habe es nicht wirklich eingeordnet.“
Diese Website soll genau diese Lücke schließen. Nicht als offizielle Vereinsseite. Nicht als klassische Fanpage. Und nicht als Ort für laute Parolen. Sondern als ruhige, regelmäßige Plattform, die Dinge zusammenführt: Ergebnisse und Spielverläufe in kurzen, verständlichen Beiträgen.
Einordnung statt Überforderung. Zusammenfassungen statt Informationschaos. Das Wesentliche – klar, strukturiert und schnell erfassbar. Und für alle, die noch tiefer eintauchen möchten. Für diejenigen, die Volleyball nicht nur „mitbekommen“, sondern verstehen und einordnen wollen.
Die Website richtet sich an Volleyball-Interessierte aller Altersgruppen, mit einem klaren Schwerpunkt auf Fans – insbesondere auf Anhänger des VfB Suhl.
Für Interessierte, die ein Spiel nicht live sehen können, bietet die Seite eine emotionale Rekonstruktion des Geschehens. Für Anwesende in der Wolfsgrube, dem Spielort des VfB Suhl, ist sie eine Verlängerung des Erlebnisses. Für langjährige Anhänger schafft sie einen Raum für Erinnerung und Stolz.
Kurz gesagt: Ich gestalte diese Website, weil der VfB Suhl LOTTO Thüringen mehr Aufmerksamkeit verdient. Weil die Bundesliga-Mannschaft gerade eine Saison spielt, die das Interesse vieler Menschen weckt.
Wenn du Volleyball in Suhl verfolgen möchtest – egal, ob neu dabei oder schon lange interessiert – dann bist du hier richtig. Ich freue mich, wenn du regelmäßig vorbeischaust.
Die Website informiert über Ergebnisse und Tabellen der 1. Volleyball-Bundesliga, ergänzt durch Videos und Bilder auf einer eigenen Seite. In den News werden Spiele eingeordnet und analysiert. Und im Bereich Geschichte bekommt die Nostalgie ihren Platz.
Meine Reise mit dem VfB91 Suh
Meine Leidenschaft für den VfB91 Suhl begann unmittelbar nach dem historischen Aufstieg in die 1. Volleyball-Bundesliga der Frauen. Das ist nun über 22 Jahre her – mehr als zwei Jahrzehnte voller Emotionen, Siege, Niederlagen und unvergesslicher Momente.
Mein Name ist Gerhard Oßmann.
Ich durfte miterleben, wie unser VfB sich in der Bundesliga etablierte, wie Spielerinnen kamen und gingen, wie Teams wuchsen und Fans zusammenhielten – in guten wie in schwierigen Zeiten.
Eines meiner prägendsten Erlebnisse bleibt das Spiel gegen den Schweriner SC in der Wolfsgrube, in der Saison 2004/2005. Der VfB lag bereits 0:2 zurück, doch dann kämpften Annamaria Polgar, Magdalena Sadowska, Maja Ilic, Jana Hoffmann, Natasa Logar, Miloslava Lauerova, Daniela Welsch, Erin Byrd, Ivana Ostojic und Paige Benjamin eidenschaftlich um jeden Punkt. Der dritte Satz endete 31:29 – und plötzlich war alles möglich. Die Halle bebte, und unser Team drehte das Spiel noch zum Sieg. Diese Momente vergisst man nie – sie schreiben Vereinsgeschichte.
Auch der Pokalgewinn 2008 in Halle/Westfalen bleibt für mich unvergesslich. Pure Gänsehaut. In den Folgejahren standen die Suhlerinnen noch dreimal im Pokalfinale, zuletzt 2014 – und jedes Mal war spürbar, wie viel Herz und Hingabe in diesem Verein stecken.
Ein weiteres Kapitel, das mich besonders bewegt hat, war die Saison 2011/2012, als der VfB international im CEV Challenge Cup spielte. Der Einzug ins Halbfinale und der Gewinn der Bronzemedaille waren ein Beweis dafür, wie groß die Träume in Suhl sein können – auch gegen Europas Volleyball-Elite.
All diese Erinnerungen, Erlebnisse und Begegnungen mit Menschen, die den VfB genauso lieben wie ich, haben mich zu einem Gedanken inspiriert:
ᅠEinen gemeinsamen Ort zu schaffen – als lebendiges Statement für den VfB Suhl LOTTO Thüringen.