Klare Botschaft an die Liga: Suhl marschiert weiter !
Die Mannschaft des VfB Suhl Lotto Thüringen bestätigt ihre derzeit beeindruckende Form und feierten im Punktspiel der 1. Volleyball-Bundesliga einen ungefährdeten 3:0-Erfolg gegen die Skurios Volleys Borken. Mit 25:13, 25:19 und 25:12 schickten die Thüringerinnen den Aufsteiger aus Grenznähe zu den Niederlanden nach nur 70 Minuten Spielzeit auf die Heimreise zurück.– und unterstrichen dabei eindrucksvoll ihren Anspruch, in dieser Saison national wie international eine tragende Rolle zu spielen.
Es war das dritte Aufeinandertreffen beider Teams, nachdem die vorherigen Duelle jeweils in Borken stattgefunden hatten. Nun also erstmals die Bühne Wolfsgrube – und genau hier zeigte sich der VfB Suhl deutlich konzentrierter, reifer und fokussierter als noch in den Auswärtsspielen. Von Beginn an dominierte Suhl das Geschehen, agierte druckvoll im Aufschlag, stabil in der Annahme und variabel im Angriff. Die Gäste fanden kaum Zugriff auf das Spiel, während der VfB früh klare Akzente setzte.
Cheftrainer Laszlo Hollosy rotierte bewusst und nutzte die Partie auch zur Belastungssteuerung. Alina Nasin startete im Mittelblock, Svea Naujack begann auf Außen – beide fügten sich nahtlos in das geschlossene Mannschaftsgefüge ein. Besonders Nasin rückte dabei in den Fokus: Mit ihren präzisen, unangenehmen Aufschlägen setzte sie Borken permanent unter Druck und war maßgeblich daran beteiligt, dass der VfB allein neun Punkte direkt oder indirekt über den Aufschlag gewann. Möglich wurde das durch eine konsequente Teamleistung, aber auch durch einige Eigenfehler der Gäste, die dem hohen Druck nicht standhielten.
Der erste Satz geriet früh zur Demonstration der Suhler Überlegenheit. Ein sehenswert herausgespielter Punkt zum 14:7 – vorbereitet von Annahme und Zuspiel durch Lara Nagels, vollendet von Monika Brancuska – stand sinnbildlich für einen Auftritt wie aus dem Lehrbuch. Schnell war der Durchgang entschieden. Im zweiten Satz erlaubte sich der VfB nur eine kurze Phase der Unkonzentriertheit, als Borken von 24:15 noch auf 24:19 verkürzen konnte. Doch auch diese kleine Wackelphase änderte nichts am souveränen Satzgewinn.
Der Nachmittag hatte zudem einen besonderen emotionalen Moment: Es war das 100. Pflichtspiel von Kapitänin Roosa Laakkonen im Trikot des VfB Suhl. In der Pause nach dem zweiten Satz wurde sie mit einem Präsent und einer Fotocollage geehrt – ein würdiger Rahmen für eine Spielerin, die sinnbildlich für Konstanz, Führungsstärke und Teamgeist steht.
Im dritten Satz ließ Suhl endgültig keine Zweifel mehr aufkommen. Mit hoher Intensität, klarer Struktur und spürbarer Spielfreude zog der VfB Punkt um Punkt davon. Hollosy brachte mit Hannah Hartmann auf der Diagonalen und Irene Ramos Mencia im Zuspiel weitere Spielerinnen, ohne dass ein Bruch im Spiel erkennbar war. Im Gegenteil: Die Tiefe des Kaders wurde einmal mehr sichtbar.
Mit diesem klaren 3:0-Erfolg bleibt der VfB Suhl in allen Wettbewerben auf Kurs. Der Blick richtet sich nun konsequent nach vorn – auf die kommenden Aufgaben im Europapokal am Donnerstag, den 15. Januar, die nächsten fordernden Auswärtsspiele in der 1. Volleyball-Bundesliga und das Pokalfinale, am 28. Februar. Die Botschaft dieses Abends war eindeutig: